Schnelles Baguette mit 3mal lecker Butter

Wenn es draußen endlich auch an den Abenden schön warm ist, dann gibt es nichts schöneres als die Küche nach draußen zu verlegen und den Grill anzuschmeißen. Ganz heimlich träume ich ja von einer wunderschönen Outdoorküche, aber solange die noch nicht da ist, funktioniert ein Grill auch wunderbar.

Es gibt ja eigentlich nichts, was man nicht grillen kann, ob Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst, alles ziemlich lecker. 

Eine Sache ist da jedoch ohne die ein Grillabend für mich ein Reinfall wäre: Brot und eine leckere Kräuterbutter, das gehört für mich zu jedem Grillen dazu.

Bevor das eigentliche Grillgut auf den Tisch kommt, schon mal ein bisschen knackiges Brot mit einer köstlichen Butter naschen... besser gehts nicht. Nicht nur einmal habe ich mich am Brot schon ordentlich satt gegessen und hatte dann auf die Leckereien vom Grill keinen Appetit mehr.

Mein Rezept für die Baguettes ist unkompliziert.  Die Brote sind schnell gemacht und genau das Richtige für einen spontanen Grillabend zuhause, oder wenn man eingeladen ist und etwas mitbringen möchte. 

Kräuterbutter ist natürlich der Klassiker unter den Grillbeilagen, da aber etwas Abwechslung nicht schaden kann, habe ich eine Tomatenbutter mit Basilikum, Thymianbutter mit Zitrone und eine Café de Paris-Butter aufgetischt.

Die Thymianbutter  lässt sich  wunderbar zu gegrilltem Fisch kombinieren und 

zum Fleisch passt die kräftige Café de Paris-Butter wunderbar.  Auf einem knackigem Baguette schmecken natürlich alle drei. :).

 

Für 2 Baguettes (ca. 30 cm)

braucht ihr:

 

  • 500g Weizen-oder Dinkelmehl
  • 10g frische Hefe
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 2 Teel. Salz

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Das Mehl mit dem Salz in eine Schüssel geben und das Hefewasser dazugeben.

Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten und für ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig vorsichtig aus der Schüssel heben und auf eine mit Mehl bestäubte Fläche geben  In 2 Stücke teilen. Den Teig dabei nicht mehr kneten!

Aus den beiden Teilteilen nun längliche Stangen formen und die Stangen vorsichtig einmal ineinander drehen und auf ein Backblech legen.

Den Backofen auf 240Grad heizen und eine kleine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen.

Die Baguette erst für 15 Minuten bei 240 Grad , dann bei 220 Grad nochmal 15-20 Minuten backen.

 

Tipp:

  • Ihr könnt den Teig auch schon am Abend vorher ansetzen und ihn im Kühlschrank für 10-12 Stunden gehen lassen.
  • Mischt verschiedene Gewürze, gehackte Oliven,Röstzwiebeln oder getrocknete Tomaten unter den Teig, auch sehr lecker

 

Tomatenbutter mit Basilikum

  • 125g weiche Butter
  • 3 Teel. Tomatenmark, dreifach konzentriert
  • 8-10 Blätter Basilikum, klein geschnitten
  • 1 Prise Salz
  • 1 frische Knobizehe, gepresst

Cafe de Paris-Gewürzbutter

  • 125g weiche Butter
  • 1 Teel. Tomatenmark, dreifach konzentriert
  • 1 Teel. Senf
  • 1/2 Teel. Currypulver
  • 1/2 Teel. mildes Paprikapulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Stiele Estragon, Blätter abgezupft und klein gehackt

Thymianbutter mit Zitrone

  • 125g weiche Butter
  • 1 kleines Bund Zitronenthymian (funktioniert natürlich auch mit normalem Thymian) abgezupft
  • 1 -2 Teel abgeriebene Zitronenschale einer Biozitrone
  • 1 Prise Salz  

 

Am liebsten mache ich meine Butter mit der Küchenmaschine, einfach alles rein, Köpfchen drücken und fertig. 

 

 

Guten Appetit !


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Beerige Frühstücksbowl mit Knuspermüsli

Ich bin ein Müslifresser und meine family auch, ja ich gebe es hier zu. Tatsächlich ziehe ich meistens ein Müsli dem Brötchen vor. Es schmeckt mir einfach zu gut.

Und obwohl es im Handel Unmengen an Müsli zu kaufen gibt, mache ich Müsli immer selbst.

Die Vorteile liegen auf der Hand, nicht nur das es viel preiswerter ist, man weiß auch genau was im Müsli steckt, es ist super gesund und tatsächlich ist es nicht kompliziert und geht ganz fix. Außerdem kann ich das Müsli genau nach meinem Geschmack mischen. Beerenmüsli, Schokomüsli, Kokosmüsli...mmmhh lecker.

Mein selbstgemachtes Müsli bekommt durch Backen im Ofen ein tolles Aroma und wird schön knusprig.  Zusammen mit Jogurth, Trockenfrüchten und Obst ist es wirklich mein Lieblingsfrühstück. 

Probiert es unbedingt aus. Ihr werdet nie mehr Fertigmüsli kaufen, das verspreche ich euch :).

 

Für mein Knuspermüsli braucht ihr:

  • 500g Flocken (Haferflocken, Dinkelflocken, Weizenflocken ö.ä)
  • 100g gemischte Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Cashews)
  • 20g Leinsamen
  • 20g Chiasamen
  • 50g gemischte Kerne (Sonenblumkerne, Kürbiskerne ö.ä.)
  • 1 Teel. Zimt
  • 100ml neutral schmeckendes ÖL
  • 2 EL Honig

Als erstes das Öl in einem kleinen Topf erhitzen und den Honig im Öl auflösen.

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.

Nun alle trockenen Zutaten zusammenmischen und das Öl unter die Flocken und Nüsse rühren.

Die Flocken-Nuss-Mischung streicht ihr nun glatt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Im Ofen ca. 20-25 Minuten backen.

Nach dem Backen muss das Müsli nun gut abkühlen, erst dann wird es fest und knusprig.

Luftdicht verschlossen bleibt es bis zu 6-8 Wochen knackig frisch.

Natürlich könnt ihr unter das Müsli auch noch Trockenfrüchte, wir Cranberrys, Rosinen oder Gojibeeren mischen.

Experimentiert auch mit den Gewürzen. Ich mag Zimt und Kardamom sehr.

Seid ihr Schokoholics? Kein Problem, einfach Schokostückchen zum Müsli geben. 

 

Für meine Frühstücksbowl braucht ihr jetzt nur noch Jogurth, frische Früchte und Knuspermüsli in eine Schüssel geben und....genießen :).

 

Guten Appetit !

 

Blog-Event CXXXI - Superbowls (Einsendeschluss 15. Juni 2017)

Das Rezept macht mit beim Blogevent von Kochtopf.me und Verena`s Blog Schöne Dinge

 

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Rhabarberkuchen mit Baiserhaube

 

Noch immer und zum Glück wächst der Rhabarber  kräftig und jetzt wird es Zeit

für einen Kuchen mit Baiser. Zu kaum einen Kuchen passt eine luftige, süsse Baiserhaube so gut wie zum Rhabarberkuchen. Der perfekte süße Ausgleich zum sauren Rhabarber.

Der Teig ist ein lockerer Rührteig, der durch den Rhabarber schön saftig wird.

Das eigentliche Geheimnis des feinen Rührteiges liegt aber im Vanilleextrakt, den ich im Teig verwendet habe. 

Der Extrakt ist eine in hochprozentigem Alkohol eingelegte Vanilleschote. Der Alkohol hat nachdem die Vanilleschote 14 Tage ziehen konnte, ein ganz konzentriertes Vanillearoma angenommen.

Ich verwende ihn gern statt Vanillezucker in Teigen oder Desserts.

Das ganz einfache Rezept findet ihr auch hier im Artikel.

Ich sage euch, dieser Kuchen ist jede Kalorie wert, also viel Spaß beim Backen und Genießen. :)

Für den Teig braucht ihr:

  • 600g geputzter Rhabarber 
  • 2 Eier, 2 Eigelb
  • 125g Zucker
  • 75g Speisestärke
  • 150g Mehl
  • 1 1/2 Teel. Backpulver
  • 150g zerlassene Butter
  • 2 Teel. Vanilleextrakt oder 1 Päck. Vanillinzucker

Baiser:

  • 3 Eiweiß
  • 130g Zucker

Den Rhabarber in 1,5-2cm große Stücke schneiden .

Für den Teig 2 Eier, 2 Eigelb, Butter, Zucker und Vanilleextrakt schaumig rühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig in eine gefettete 26er Springform geben und den Rhabarber darauf verteilen.

Im Backofen bei 180 Grad 40 Minuten backen.

 

Das Eiweiß auf hoher Stufe des Rührmixers zu Eischnee schlagen. Wenn das Eiweiß beginnt fest zu werden, den Zucker langsam dazugeben.

Das Eiweiß ist fest, wenn ein Messerstrich im Eischnee sichtbar bleibt. 

 

Den Kuchen aus dem Backofen holen und den Eischnee darauf verteilen. 

Jetzt geht es noch einmal für 15 Minuten in den Ofen. 

Am besten bleibt ihr jetzt in der Nähe des Kuchen, denn der Eischnee verbrennt leicht mal, also immer ein Auge darauf haben.

Für den Vanilleextrakt schneidet ihr 2 Vanilleschoten auf und legt sie in 200-250ml Wodka(40%) ein. Das ganze muss nun 14 Tage ruhen und dann ist es einsatzbereit.

Es ist auch ein tolles Geschenk oder Mitbringsel für backwütige Freunde ;).

 

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Friedas Spargelcremesuppe 2.0

Wißt ihr, was ich an dieser Spargelsuppe besonders mag? Es ist in meiner Suppensammlung das einzige Rezept, in dem wirklich alles vom Spargel verwendet wird und das schmeckt man. 

In meinem Kochnotizbuch habe ich die Suppe unter "Spargelsuppe Frieda II" aufgeschrieben. Denn ich verwende nicht nur die Spargelschalen (das war eigentlich schon lecker genug), ich koche zusätzlich 1 Kilo Spargel im Spargelsud und püriere die Suppe im Anschluss. Dadurch hat die Suppe nicht nur ein fantastisches Spargelaroma, sie bekommt auch eine wunderbare cremige, kompakte Konsistenz.

 

Estragon wächst bei mir im Garten wie Unkraut...er  passt toll zu Spargel, ob als Sauce Bearnaise und frisch geschnitten in einem Süppchen. Da ich wie gesagt Massen davon habe,  ernte ich ihn vor der Blüte und trockne die feinen Blätter auf der Fensterbank. Das geht ganz schnell und getrocknet entfaltet der Estragon genauso fein sein Aroma wie das frisches Kraut.

 

Für 4 Personen baucht ihr:

 

  • 1kg Spargel
  • 2 Schalotten
  • 30g Butter
  • 2 EL Mehl
  • 300ml Geflügel-oder Gemüsefond
  • 100ml Sahne
  • 1 Bund Estragon
  • etwas Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Zucker

 

Den Spargel schälen und  in 1 Liter Wasser mit Salz und einer Prise Zucker ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dann die Schalen im Sud nochmal 15 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Spargelstangen in ca 2cm große Stücke schneiden. 

Die Schalotten schälen, fein würfeln und in der Butter anschwitzen. Die Spargelstücke dazugeben, mit Mehl bestäuben und alles noch einmal anschwitzen. 

Den Geflügelfond und 0,5 Liter des Spargelsuds dazugeben. Nun kann alles 15 Minuten köcheln lassen, bis der Spargel weich ist. Ein paar schöne Spargelstücke oder Spitzen könnt ihr nun zur Deko herausnehmen. Die restliche Suppe pürieren. Sollte sie zu dickflüssig sein, könnt ihr mit dem Spargelsud die Suppe verdünnen.

Nach dem Pürieren den Estragon hinzufügen und die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

 

Guten Appetit :)

 

 

Tipps:

 

  • als Einlage für die Suppe passen Räucherlachs, Schinken, Garnelen oder ein pochiertes Ei
  • probiert statt des Estragon einmal Kerbel aus

 

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Rhabarber Erdbeermarmelade mit Ingwer

Wie sieht es denn bei euch in den Vorratsschränken und Kellern aus? Also bei mir herrscht gähnende Leere. Die Regale, die am Ende des Sommers  gefüllt mit Marmeladen, Gelees, Chutneys, eingewecktem Obst und Gemüse fast aus allen Nähten platzten, sind nun gut geleert.

Da wird es Zeit wieder loszulegen. Und los geht es mit Rhabarber . Trotz der eher bescheidenen Temperaturen in diesem Jahr, wächst er fleißig im Garten. Sirup habe ich ja schon gekocht, also folgt jetzt meine erste Marmelade in diesem Jahr.

Rhabarber und Erdbeeren sind echte Klassiker unter den Marmeladen. Beim Einkauf des Rhabarbers solltet ihr aber darauf achten, dass er frisch und knackig ist, dann hat er noch nicht so viel Säure. In einem feuchten Tuch eingeschlagen ist er im Kühlschrank 3-4 Tage haltbar. Rhabarber lässt sich auch sehr gut einfrieren. Geputzt und in Stücke geschnitten hält er sich im Tiefkühler ewig und ihr könnt euch im Winter ein Stück Frühling in die Küche holen.

Besonders hübsch als Marmelade oder Gelee sieht natürlich der Erdbeerrhabarber, durch seine kräftige rote Farbe aus. Geschmacklich gibt es jedoch keine Unterschied zwischen den grünen und den roten Stangen.

Der säuerliche Geschmack harmoniert super mit vielen Gewürzen. So zum Beispiel Vanille oder wie in meiner Marmelade Ingwer. Probiert es mal aus :).

Ihr braucht:

  • 700g Rhabarber, geschält und in Stücke geschnitten
  • 300g Erdbeeren, geputzt und gewürfelt
  • Saft einer Limette
  • 10g Ingwer, gerieben
  • 1kg Gelierzucker 1:1
  • 4 Gläser  a`250ml, ausgekocht

Den Rhabarber mit dem Gelierzucker mischen und ca 1 Stunde stehen lassen, damit der Rhabarber Saft ziehen kann. 

Den Limettensaft, Ingwer und Erdbeeren zum Rhabarber geben . Alles gut umrühren und zum Kochen bringen. Jetzt muss alles 4-5 Minuten sprudelnd kochen . Macht am Ende der Kochzeit zur Sicherheit eine Gelierprobe. Wenn 1 Teel. Marmelade auf einem Teller zu gelieren beginnt, ist die Marmelade soweit.

Den Schaum abschöpfen und die Marmelade in die Gläser füllen. Den Deckel fest verschließen, für 5 Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder umdrehen und auskühlen lassen.

 

Guten Appetit 

 

 

Tipps

  • statt der Limette kann man auch den Saft einer Orange verwenden
  • probiert statt des Ingwers doch einmal 1 Vanilleschote aus
  • die Marmelade kann auch zum Süßen von Salatdressings oder Cocktails ( lecker in Gin Cocktails!) verwendet werden
Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Die Rhabarber-Erdbeer- Marmelade nimmt am Blogevent von Zorra von Kochtopf.me und Jeanette von Cuisine-Violette teil.

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Glasnudelsalat mit Garnelen

Kennt ihr das ?: Ihr geht seid Jahren gern in ein bestimmtes Restaurant und obwohl ihr eigentlich genau wisst, was ihr essen werdet, schaut ihr doch in die Karte und überlegt mal etwas anderes zu bestellen. Schlussendlich wird es dann doch wieder euer Lieblingsgericht :).

So geht es mir, mit meinem Friseurrestaurant. Ich nenne es so, weil ich  nachdem ich beim Friseur war, in das kleine vietnamesische Restaurant ganz in der Nähe gehe und mir immer exakt dasselbe Gericht bestelle. Ich liebe den Glasnudelsalat im GoGo Hatchi ! 

Nun ratet mal, woher ich das Rezept für meinen Glasnudelsalat wohl habe....:) Denn manchmal brauche ich den Salat auch  zwischen meinen Friseurterminen. Superleicht, mit Glasnudeln und einem fruchtig, scharfem Dressing ist er absolut low carb und ein feines kleines Mittag- oder Abendessen. Ich bin mir sicher, er schmeckt euch genauso gut wie mir!

 

Für 4 Personen braucht ihr:

  • 100g schmale Glasnudeln
  • 12-14 Garnelen
  • 1 Möhre
  • 1 Handvoll Mungbohnensprossen
  • 1 Salatherz
  • 1 Chilischote
  • 1 Handvoll Erdnüsse
  • 1 kleines Bund Minze, klein geschnitten
  • 2 EL Öl
  • Saft 1 Limette
  • Agavendicksaft
  • 1 EL Sojasauce

Die Glasnudeln in gesalzenem Wasser 3-4 Minuten köcheln lassen, dann abgießen und kalt abschrecken. Salat und Möhre in Streifen schneiden, Chili würfeln. Aus Limettensaft, Öl, Sojasauce und Agavendicksaft ein Dressing anrühren.

Nun alle Zutaten und das Dressing unter die Glasnudeln heben. Eventuell noch mit Salz nachwürzen.

Die Garnelen scharf anbraten und zum Salat reichen.

 

Guten Appetit!

 

 

Tipps:

  • statt der Garnelen kann man auch Hähnchen, Hackfleisch oder Tofu verwenden
  • probiert dort mal Koriander, anstelle der Minze
  • den Salat kann man super im Einmachglas "verstauen" und für eine leichtes Essen mit zur Arbeit nehmen

 

 

 

 


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Rhabarbersirup...und was ich damit mache

Wir trinken zuhause Unmengen an Wasser, gesund ja, aber auch ziemlich langweilig. Warum also nicht das Wasser ein bisschen aromatisieren. Da ich aber auf keinen Fall den industriellen Sirup, der nur aus Farb-und Konservierungsstoffen besteht, verwenden möchte,  habe ich vor ein paar Jahren angefangen Sirup selber zu kochen.  

Jetzt hat gerade die Rhabarbersaison angefangen und die ersten Stangen im Garten meines Vaters können geerntet werden. Perfekt für den ersten Rhabarbersirup in diesem Jahr. Man kann ihn unglaublich vielseitig einsetzen. So verwende ich ihn gern zum Süßen von Nachspeisen, für fruchtige Dressings oder zum Aromatisieren von Cocktails. 

Probiert es mal aus. Zwei meiner Favoriten habe ich für euch ausgesucht. Die superfrische Vinaigrette mit Rhabarber und Ingwer, die fein zu vielen Frühlingssalaten passt. So zum Beispiel zum Spargelsalat und den Rhabarberspritz mit Cremant. Jetzt muss nur noch der Frühling dazukommen :).

Für den Rhabarbersirup braucht ihr 1kg Rhabarber. Am besten Erdbeerrhabarber, dann wird die Farbe des Sirups schön kräftig. Den Rhabarber schälen, würfeln und mit 1kg Zucker, 1 Liter Wasser und dem Saft von 2 Zitronen in einem großen Topf köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist. Den Rhabarbersud 30 Minuten ziehen lassen und dann durch ein Sieb abseihen.

Fertig ist der feine Sirup. Durch die Zitrone erhält er nicht nur eine schöne Frische, sondern auch eine ca 4 monatige Haltbarkeit.

Lasst es euch schmecken!

 

 

Rhabarberspritz mit Cremant

Für den leckeren Rhabarberspritz einen Schuss Sirup mit Cremant und Sprudelwasser aufgießen. Minze und Zitrone dazu und fertig ist ein leichter und frischer Sommercocktail.

Rhabarber Ingwer Vinaigrette

Eine Stange Rhabarber schälen und klein (0,5cm) würfeln. Ein kleines Stück Ingwer (2cm)ebenfalls klein würfeln. Eine halbe Orange auspressen in einen Topf geben und mit 1 EL Sirup ca 10 Minuten einkochen lassen, dann Ingwer-und Rhabarberwürfel dazugeben . Kurz kochen lassen, bis der Rhabarber gar ist. Das geht ganz schnell.

Aus 2 EL Öl, 1 EL Weißweinessig und 2-3 EL der Orangenreduktion eine Vinaigrette rühren. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.


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Versteckte Hackbällchen

Als meine Tochter 2015 für ein Jahr in die USA ging, habe ich ihr ein Kochbuch mit all ihren

Lieblingsgerichten zusammengestellt. Das erste Gericht waren diese Hackbällchen. Ihr ultimatives Lieblingsessen. Zugegeben, man könnte auch denken es ist eine Lasagne, wenn man das Bild sieht. Nein, unter der leckeren Käsekruste verstecken sich Hackbällchen in einer extrem leckeren Soße. Das Geheimnis liegt im Apfelsaft und in den Kräutern, durch den Apfelsaft bekommt die Soße eine feine Süße und Säure . Eigentlich mag ich frische Kräuter viel lieber als getrocknete, aber für dieses Rezept

machen sich getrocknete Kräuter viel besser, es wird wesentlich aromatischer. 

Wenn diese Hackbällchen auf dem Tisch stehen, dann leuchten alle Augen voller Vorfreude.

Und es ist mal wieder ein echt schnelles Rezept, das auch noch am nächstes Tag super schmeckt...denke ich, denn noch nie ist etwas übrig geblieben :).

 

Ihr braucht für 4 Personen:

 

  • 600g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Teel. Senf
  • 1 Knobizehe
  • 1 Zwiebel
  • 500ml passierte Tomaten
  • 100ml Apfelsaft
  • 200ml Sahne
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 150g gereibener Käse
  • 1 EL getrockneter Oregano
  • 1 El getrockneter Thymian und Rosmarin
  • Salz, Pfeffer
Das Hackfleisch mit Senf, Knobi, Salz und Pfeffer vermengen und zu Bällchen formen. Die Bällchen in eine Auflaufform legen.

Für die Soße, die Zwiebel würfeln und in ein wenig Öl anschwitzen, die Gewürze dazugeben und ebenfalls leicht anschwitzen. Das Ganze mit Apfelsaft ablöschen, die passierten Tomaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Tomatensoße ca 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Die Sahne zum Schluss angießen und noch einmal abschmecken.Nun die Soße über die Hackbällchen geben. Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und auf jedes Hackbällchen eine Scheibe legen. Den geriebenen Käse darübergeben und im Backofen bei 200 Grad 30 Minuten backen lassen, bis der Käse schön goldbraun ist.
Dazu passen Reis oder Nudeln und ein grüner Salat.
Guten Appetit :)

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Rübli Muffins mit Zitronenguss und Pistazien

 

Zu Ostern gehört das Backen ja wie das Eiersuchen und meine liebste Osterleckerei in diesem Jahr 

sind die zitronigen Rübli Muffins . Gerade zu Ostern mache ich immer Rüblikuchen, ich mag die frische, saftige Konsistenz, die durch die geriebenen Möhren im Teig entsteht. Diese mal habe ich aus dem Rübli Teig Muffins mit einem dicken Zitronenguss gebacken.

Und da Plätzchen nicht nur zu Weihnachten schmecken, sind auch noch ein paar kleine Häschenplätzchen dazugehoppelt. Das Rezept für die Plätzchen findet ihr auch hier auf dem Blog.

Übrigens, mit dem Fotografieren musste ich mich echt beeilen, denn die kleinen Leckerdinger waren ruckzuck weg :).

 

Für 12 Muffins braucht ihr:

 

  • 60ml  Sonnenblumenöl
  • 1 Ei
  • 200ml Milch
  • 150g geriebene Karotten
  • 200g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 2 Teel. Backpulver
  • 100g brauner Zucker
  • 150g Puderzucker
  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • gehackte Pistazien
  • Saft einer halben Zitrone
  • Abrieb einer halben Zitrone
  • 1/2 Teel. Zimt

 

Für den Teig Öl, Ei, Milch und braunen Zucker aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Stärke dazugeben, zum Schluss Haselnüsse, Karotten, Zimt und den Zitronenabrieb unterrühren.

Den Teig in die Muffinform geben und bei 190 Grad 30 Minuten im Ofen backen.

Für den Zuckerguss den Zitronensaft mit dem Puderzucker verrühren, bis eine dicke Masse entstanden ist. Die abgekühlten(!) Muffins dann in den Zuckerguss "tauchen" und gleich mit den gehackten Pistazien bestreuen.

 

Guten Appetit :)

 

Tipps:

  • den brauen Zucker schmecken die Muffins  karamellig und werden schön saftig, also nicht durch weißen Zucker ersetzen
  • wer es noch österlicher mag, kann die Muffins noch mit Marzipanmöhrchen oder Gelee-Ostereier verzieren
  • wenn der Zuckerguss kräftig weiss werden soll, dann ein geschlagenes Eiweiß unter den Zuckerguss heben

 

 

 

 


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Lachs Spargel Quiche mit Wildkräutersalat

Juhu, es geht wieder los. Der erste Spargel ist da und ich konnte nicht widerstehen. Frisch aus Kopenhagen von unserem Geburtstagskurztrip zurückgekommen, wollte ich für meine Kolleginnen einen kleines Geburtstagsessen zubereiten. Ich hatte keine Idee was ich machen sollte, bis ich den grünen Spargel und die Erdbeeren beim Einkaufen entdeckte. Lachs und Spargel sind eine leckere und ganz klassische Kombination. In eine Quiche gepackt mit einem Salat...ein superleichtes Mittag-oder Abendessen.

Für den Wildkräutersalat habe ich ein fruchtiges Dressing mit einem Waldmeisterbalsam gemacht. Den Waldmeisteressig habe ich in einem kleinen Feinschmeckerladen in Potsdam entdeckt und war begeistert vom frischen Geschmack. Der Balsam funktioniert auch super als Aperitif mit Sekt aufgegossen, aber jetzt erst einmal zur Quiche und zum Salat :)

 

Für eine Quicheform mit ca 26cm Durchmesser braucht ihr:

 

  • 300g Mehl
  • 150g weiche Butter
  • 2 Eigelb
  • 1 gute Prise Salz
  • 250g Spargel
  • 250g Lachsfilet ohne Haut
  • 100g saure Sahne
  • 100g  Schlagsahne
  •  4        Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Kerbel

 

Für die Quiche aus Mehl, 2 Eigelb, Butter und Salz einen Mürbeteig kneten. Sollte der Teig zu trocken sein, dann noch etwas kaltes Wasser dazugeben. 

Eine Quicheform fetten und den Teig in die Form geben, der Rand sollte ca 2cm hoch sein.

Die Form mit dem Teig in den Kühlschrank stellen .

Für den Belag, Lachs würfeln und leicht salzen, den Spargel in 2-3 cm grosse Stücke schneiden und für 2 Minuten blanchieren. Damit der Spargel schön grün bleibt, nach dem Blanchieren in eiskaltem Wasser abschrecken. Spargel und Lachs auf dem Teigboden verteilen.

Für den Guss saure Sahne, Schlagsahne und 4 Eier verquirlen und alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Nicht zu geizig Würzen, gut salzen und pfeffern und zum Schluss den geschnittenen Kerbel unterrühren. Anstelle des Kerbels passt auch gut Dill oder Schnittlauch.

Den Guss auf die Lachs-Spargel-Mischung geben und im Ofen bei 180 Grad 40-45 Minuten backen.

 

Für den Salat:

  • Wildkräutersalat
  • Erdbeeren
  • ein paar Stangen Spargel, geschnitten und blanchiert
  • Pinienkerne, angeröstet in der Pfanne
  • 1 EL Waldmeisteressig, oder einen anderen fruchtigen Essig
  • 3 EL Rapsöl oder ein leichtes Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Agavendicksaft
  • 1 Teel. Senf

Aus Essig, Öl und den Gewürzen ein Dressing anrühren. Salat mit Dressing vermengen und mit den Erdbeeren, Spargelstücken und Pinienkernen anrichten.

 

Guten Appetit :)

 

 


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Raspberry Swirl Cheesecake

Heute musste es mal wieder ein Cheesecake sein. Er schmeckt köstlich nach Himbeeren und macht durch seine Optik auf jeder Kaffeetafel etwas her. Das beste daran ist, der  Zebrastreifen-Look ist bei Weitem nicht so schwer wie er aussieht, eigentlich sogar ganz simpel. Also keine Angst und ran ans Zebra. Dieses mal habe ich für den Kuchen keinen Frischkäse verwendet, sondern Magerquark. Ganz kalorienfrei ist er dadurch natürlich nicht, aber wesentlich leichter als sein amerikanischer Cheesecake-Bruder ist er auf jeden Fall.

 

Für den Boden braucht ihr:

  • 300g Mehl
  • 125g Butter
  •  50g Zucker
  • 1 Teel. Backpulver
  • 1 Ei
  • 3 EL kaltes Wasser

Für die Cheesecake Füllung braucht ihr.

  • 250g TK-Himbeeren, aufgetaut
  • 125g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 5 Eier
  • 750g Magerquark
  • 4 EL Speisestärke

Für den Teig alle Zutaten zu einem Mürbeteig kneten, in eine gefettete 26cm Springform legen und einen ca. 3cm hohen Rand hochziehen. Die Springform in den Kühlschrank stellen.

Die aufgetauten Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen, Quark und 2 EL Speisestärke unterrühren.

Von der Quarkmasse 1/3 abnehmen, mit Himbeerpüree und 2 EL Speisestärke glatt rühren.

Jetzt gehts an den Zebralook . Genau in die Mitte des Mürbeteigs 3-4 EL weiße Quarkmasse geben und darauf 2 EL Himbeerquarkmasse geben. Das wiederholt ihr jetzt, bis beide Teige aufgebraucht sind. Den Kuchen nun vorsichtig in den Backofen schieben und bei 180 Grad 70 Minuten backen.

Nach der Hälfte der Backzeit den Kuchen mit Albfolie abdecken, damit er keine Farbe bekommt.

Nach dem Backen den Kuchen kurz abkühlen lassen, mit einem Messer den Kuchen vom Rand lösen, damit er nicht reißt.Dann den Cheesecake für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank stellen.

 

Guten Appetit :)


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Teriyaki Lachs mit Pak Choi

Heute war mal wieder Markttag und ich wollte eigentlich Doradenfilets kaufen. Es gab beim Fischmann heute allerdings nur ganze Doraden. Normalerweise ist das kein Problem, er filetiert mir die Doraden und gut ist. Jetzt war es aber heute so kalt und regnerisch, dass ich nicht so lang warten wollte, denn es dauert ja doch ein bisschen. Frühling wo bist du ?!

Also kaufte ich Lachsfilet, denn der war schon portioniert. Da hat es sich mal wieder bewahrheitet, Lachs ist eine echte  Allzweckwaffe. Heute kommt der Lachs mariniert in Teriyakisoße und scharf angebraten daher. Ob meine Teriyakisoße in Japan als solche durchgehen würde, weiß ich nicht. Lecker ist sie auf jeden Fall . 

Super zum würzigen Lachs passt der Pak Choi mit seinem feinen, ganz leicht senfigen Geschmack.

Er braucht nur kurze Zeit im Wok, denn am besten schmeckt er,  wenn er noch knackigen im Biss ist.   

 

Für 4 Personen braucht ihr

 

  • 4 Lachsstücke je 150-200g
  • 300g Mini Pak Choi
  • 1 Kästchen Kresse (Brunnen-oder rote Rettichkresse)
  • 1 Teel. frisch geriebener Ingwer
  • 1 Teel getrockneter Koriander, frisch gemörsert
  • 1 EL Sojasauce
  • etwas Gemüse-oder Geflügelfond
  • Salz, Raps-oder Sonnenblumenöl
  • 50ml Mirin (Reiswein)
  • 100ml Sojasauce
  •   50ml Orangensaft
  • 200ml Geflügelfond
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 Teel. geriebener Ingwer
  • 2 Teel. Speisestärke

 

Für den Lachs aus 1 Teel Ingwer, 1 EL Sojasauce und  Koriander eine Marinade anrühren und die Lachsstücke mit der Marinade für 30-60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. In der Zwischenzeit könnt ihr die Teriyakisauce zubereiten. Dazu Reiswein, Sojasauce, O-Saft, Geflügelfond, Zucker und Ingwer in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Die Speisestärke mit etwas Wasser anrühren und die Sauce damit binden, nochmals aufkochen lassen bis die Sauce dickflüssiger und sämiger geworden ist. 

Den Lachs in der Pfanne mit 2-3 EL Teriyakisauce braten. Ich mag den Lachs innen noch leicht glasig. 

Den Pak Choi in Streifen schneiden und mit etwas Öl im Wok scharf anbraten, etwas Geflügelfond dazugeben und mit Deckel den Pak Choi 2-3 Minuten garen lassen. Nicht länger, sonst ist er nicht mehr knackig. Eventuell noch etwas Salz zum Kohl geben und mit der Kresse bestreuen.

Die Kresse gibt eine leichte Schärfe, die schön zum Pak Choi passt.

Den Lachs zusammen mit dem Pak Choi anrichten. 

 

Guten Appetit :)

 

 

Tipps:

  • im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich die Teriyakisauce ewig 
  • zum Lachs Reis oder Wasabi-Kartoffelstampf servieren

 


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Basilikum Avocado Pesto

Avocados kann ich zu jeder Tageszeit essen, morgens im Smoothie, mittags im Sandwich

und abends schmeckt es als Pesto hervorragend.

Bei mir lag noch eine Avocado in der Küche, die unbedingt verarbeitet werden musste und so kam mir die Idee , mein Basilikumpesto mal abzuwandeln.  Durch den hohen Fettanteil der Avocado braucht man nur wenig Öl zugeben und das Pesto bekommt eine feine, cremige Konsistenz.

Am besten geht die Zubereitung in der Küchenmaschine, oder mit einem Stabmixer in einem hohen Gefäß. Wenn ihr mit dem Pesto startet, könnt ihr schon die Nudeln aufsetzen. Das Pesto ist schnell gemacht.

Für 4 Teller Pasta braucht ihr:

  • 2 große Töpfe Basilikum, gezupft mit Stielen
  • 1/2 gut gereifte Avocado
  • 50g Parmesan, gerieben
  • mildes Olivenöl
  • 1-2 EL gemahlene Mandeln
  • Salz, etwas Pfeffer

Ihr gebt nun alle Zutaten am besten in eine Küchenmaschine und lasst die Technik für euch arbeiten. Vom Olivenöl braucht man wirklich nicht viel. Vielleicht 2-3 Esslöffel. Gerade soviel, damit es cremig und nicht zu fest wird. 

Damit das Pesto schön grün bleibt, noch mit etwas Zitronensaft abschmecken.

 

Lasst es euch schmecken :)

 


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Knuspriges Brathähnchen mit Ofengemüse

Einer der leckersten Gerüche die aus der Küche kommen können, ist der Geruch eines Brathähnchen im Backofen. Es geht nichts über ein knuspriges Hähnchen mit Ofengemüse. Das beste daran ist, das man auf einem Backblech alles zusammen auf einem Blech geben kann und der Ofen macht die Arbeit.

Damit es aber wirklich lecker wird, kommt bei mir nur ein Bio-Hähnchen auf das Blech.

Meine Hähnchen hole ich mir von meinem Bio-Fleischer. Die Hähnchen werden in 42 Tagen ohne Antibiotika-und Medikamentenzugabe aufgezogen. Das Futter ist nicht genverändert und hat einen hohen Maisanteil. Glaubt mir, man schmeckt den Unterschied.

 

Für das Hähnchen braucht ihr:

  • ein Bio-Hähnchen, 1,3-1,5 kg
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 EL Paprikapulver, mild
  • 1 Teel. Currypulver
  • 1 Teel. Chilipulver
  • Salz

Für das Ofengemüse :

  • 1 Spitzpaprika
  • kleine Champignons
  • 6-8 kleine festkochende Kartoffeln,
  • 2 Zwiebeln
  • 5-6 Knobizehen
  • 1 rote Beete
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 kleine Artischocke
  • 5 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin, gezupft
  • Salz, Pfeffer
  •  Öl

 

Aus Öl, Paprikapulver, Currypulver und Chili eine Marinade für das Hähnchen anrühren.

Das Hähnchen von innen und außen salzen, mit der Marinade bepinseln,

auf ein Backblech setzen und bei 180 Grad für 60 Min in den Ofen schieben.

Paprika, Petersilienwurzel, Zwiebeln und Kartoffeln in grobe Stücke schneiden. Die Artischocke halbieren und zusammen mit den Gemüsestücken, Champignons und den Knobizehen (ungeschält) in eine Schüssel geben und mit Öl, etwas Salz , dem abgezupften Thymian und dem Rosmarin vermengen. Die rote Beete schälen und ebenfalls grob würfeln. 

Nach ca. einer Stunde das Ofengemüse und die rote Beete zum Hähnchen auf das Backblech geben, die Temperatur auf 200 Grad erhöhen. Nun das Hähnchen mit dem Gemüse noch einmal 30-45 Minuten, je nach Größe des Hähnchens braten lassen.

 

Guten Appetit :)

 

 

 

Tipps:

  • für eine knusprige Haut, das Hähnchen während des Bratens immer mal wieder mit der restlichen Marinade bepinseln
  • tauscht das Gemüse je nach Lust und Laune aus, probiert mal Kürbis, Pastinake oder Aubergine
  • verwendet nur wenig Öl für das Gemüse, das Hähnchen verliert genug Fett während des Garens
  • die rote Beete einzeln auf das Blech geben und wegen der starken Färbung nicht mit dem restlichen Gemüse mischen

 

 


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Grünes Gekicher mit Halloumi

Jetzt, wo es draußen immer mehr nach Frühling aussieht und die Temperaturen steigen, wird es Zeit für knackige, bunte Salate. Ich mag sie eigentlich zu jeder Jahreszeit, aber gerade im Frühling und Sommer geht doch nichts über einen frischen Salat.

Mein grünes Gekicher ist so ein frischer Frühlingssalat und mit den Kichererbsen und dem Halloumi ist er eine vollwertige Mahlzeit.

Für den Salat habe ich den Halloumi in Streifen geschnitten und ihn mit Petersilie und Sojasauce mariniert. In der Zwischenzeit könnt ihr das Gemüse, Salatherz, Gurke, Tomaten,Avocado, Petersilie und Minze schnippeln. 

Das Dressing besteht aus 1 El Limettensaft, 1 EL Himbeeressig,1 Teel. Senf, 4 EL Raps-oder

Olivenöl , 1 Teel. Agavendicksaft.

Nun die Kichererbsen zum Gemüse geben und das Dressing unterrühren. Jetzt die Halloumistreifen scharf anbraten und zum Salat geben. Ihr könnt den Salat nun noch mit Kernen oder Chia -Saat toppen. Fertig und lecker . 

 

Guten Appetit :)

 

 


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easy peasy Mohnkuchen

Achtung Lieblingsrezeptalarm! Ganz weit oben auf meiner Lieblingskuchenliste steht dieser

Mohnkuchen. Irgendwie ist Mohnkuchen aus der Mode gekommen , vollkommen unberechtigt finde ich. Vielleicht liegt es ja am etwas gefährlichen Ruf des Mohns. Immerhin enthält frischer Mohn einiges an Opiaten . Verarbeiteter und gebackener Mohn ist jedoch vollkommen unbedenklich. Man müsste 6 Kilogramm Kuchen essen, um den Grenzbereich zu erreichen. Also bei aller Liebe, da kann der Kuchen noch so lecker schmecken, aber 6 Kilo verspachteln, das möchte doch niemand.

Gut eine Sache wäre da noch, nach dem Essen von Mohn sollte man entweder nicht lächeln, oder sich fein die Zähne putzen. So lustige schwarze Punkte zwischen den Zähnen, könnten ja auch auf schlechte Mundhygiene hinweisen. Also immer schön die Zähne checken nach dem Mohnkuchen  

Wie auch immer... dieser Mohnkuchen ist schön luftig, saftig und ganz schnell gebacken. Das Beste ist, er kommt ganz ohne Mehl  aus und ist daher low carb. Ist das nicht genial ?!

 

Für eine 26er Springform braucht ihr:

 

  • 5 Eier
  • 180g zerlassene Butter
  • 200g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Beutel Mohn Fix
  • 70g Rohrzucker
  • 5 EL Orangensaft
  • 3-4 EL Quittengelee
  • Physalis zum Verzieren

Die Eier trennen und das Eiweiß zu Eischnee schlagen.

Eigelb, Zucker, Nüsse, Orangensaft, Butter und den Mohn zu einem Teig verarbeiten und zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben.

Teig in eine gefettete Form geben und im Backofen bei 175 Grad 50-55 Minuten backen.

Den Kuchen ca 10 Minuten auskühlen lassen, Quittengelee im Topf erhitzen, bis es flüssig ist und mit einem Pinsel auf dem Kuchen verteilen.

 

Tipp:

  • statt des Quittengelee könnt ihr auch Johannisbeergelee benutzen, schmeckt auch toll, durch das Gelee wird der Kuchen versiegelt und bleibt lange frisch und saftig
  • der O-Saft kann auch durch Apfelsaft ersetzt werden

 

Guten Appetit :)

 


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Parmigiana di melanzane - Auberginenauflauf

Es sind ja meistens die einfachen Gerichte, die einem beim Essen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Frischgebackenes Brot zum Beispiel mit Butter und Salz, der erste Salat mit frischen Tomaten aus dem eigenen Garten, oder eben der italienische Klassiker Parmigiana di melanzane.

Allein der Name klingt schon wunderbar nach Urlaub . Auberginen, Tomaten und Käse, das ist schon fast alles, was es braucht für diese Leckerei, die nach Sommer schmeckt.

Für 2  Personen braucht ihr:

  • 1 Aubergine
  • 1 Knobizehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Dose Tomaten gewürfelt
  • 1 Bund Basilikum
  • 125g Büffelmozzarella in Scheiben geschnitten
  • Parmesan
  • 2 Teel. Oregano
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Die Auberginen in ca 5mm dicke Scheiben schneiden, mit Salz bestreuen und ca 20 Minuten Wasser ziehen lassen. Das Wasser dann mit Küchenkrepp abtupfen. Die Scheiben in genügend Öl von jeder Seite 3-4 Minuten braten lassen. 

Die Knobizehe und die Zwiebel klein würfeln, in etwas Öl anschwitzen, Tomaten dazugeben. Nun die Tomaten mit Oregano, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen und 10-15 Minuten einkochen lassen.

In eine kleine Auflaufform zuerst eine Lage Auberginen schichten, dann Tomatensauce auf die Auberginen geben, mit geschnittenem Basilikum bestreuen und eine Lage Mozzarella auf die Tomatensauce geben. So weiter schichten, den Abschluss bildet die Tomatensauce. Den Parmesan zum Abschluss auf die Tomatensauce geben und bei 180 Grad für 20-25 Minuten - ab in den Backofen.

 

 

Tipps:

  • im Sommer könnt ihr statt der Dosentomaten natürlich auch frische Tomaten verwenden.Sie sollten wirklich reif und aromatisch sein
  • die Auberginen müssen gut Wasser gezogen haben, damit sie sich während des Bratens nicht so sehr mit Öl vollsaugen
  • statt des Zuckers in der Tomatensauce kann man auch einen guten Schuss Apfelsaft verwenden, schmeckt schön fruchtig und passt gut zu den Tomaten

 

Guten Appetit :)


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Apfeltarte mit Schmandguss

Hab ich schon erwähnt, dass ich keine trockenen Kuchen mag?

Mit Marmorkuchen, Sandkuchen und Selterskuchen kann ich nichts anfangen.

Ich mag es wenn der Teig dünn ist und der Belag, bzw. die Füllung die Hauptrolle spielt.

Heute musste es mal wieder eine Apfeltarte sein.  Der Boden ist wunderbar knusprig und damit die Füllung schön saftig ist, solltet ihr knackige Sorten, wie den Topaz oder Pilot verwenden.

 

Für den Teig braucht Ihr:

 

  • 200g Mehl
  • 125g kalte Butter
  • 1 Ei
  • 30g gemahlene Mandeln
  • 70g Zucker

Für den Belag braucht ihr:

 

  • 3 Eier
  • 250g Schmand
  • 2 Teel. Zitronensaft
  • 100g Marzipanrohmasse
  • 4-6 Äpfel
  • 40-60g Mandelblättchen
  • 70g Zucker
  • 1 Päckchen Soßenpulver zum Kochen
  • Puderzucker

Für den Teig das Mehl, Zucker, Ei, gemahlene Mandeln und die kalte Butter zu einem glatten Teig verkneten und für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, in Spalten schneiden und den Zitronensaft untermischen.

Schmand, Eier, Zucker und Soßenpulver verrühren.

Den Teig dünn ausrollen und in eine gefettete Tarteform geben, einen ca. 2cm Rand hochziehen.

Die Marzipanrohmasse dünn ausrollen und auf den Teigboden legen. Nun könnt ihr die Äpfel dachziegelartig auf dem Boden verteilen und die Mandelblättchen darauf streuen.  Zum Abschluss die Schmandmasse auf die Äpfel geben und im Backofen bei 175 Grad ca. 50 Minuten backen.

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

 

 

Tipps:

  • der Boden ist ein echtes Vielseitigkeitstalent, man kann ihn für alle süßen Tartes verwenden
  • der Belag kann beliebig verändert werden, probiert mal statt Äpfel , Birnen oder Blaubeeren 
  • wer kein Marzipan mag, kann  es natürlich weglassen, dann aber etwas mehr Zucker für die Schmandmasse verwenden

Guten Appetit :)

 

 

 


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Bauchwärmer-Chili

Erinnert ihr euch noch an das erste Gericht, das ihr in eurer ersten Wohnung

gekocht habt? 

Ich bin ohne große Kochkenntnisse ausgezogen, brauchte ich ja auch nicht, Oma hat ja super 

gekocht. Doch dann kam das böse Erwachen nach dem Umzug. Irgendwann habe wollte ich mich nicht mehr von TK-Pizzen und ähnlichem Zeug ernähren, sondern mal wieder etwas Gekochtes essen. Blöd nur, dass ich nicht wirklich kochen konnte. Aber den fiesen Tütchen im Supermarkt sei Dank, habe ich dann ein ganz ordentliches Chili hinbekommen. Das war auch nicht wirklich schwer, Hack in den Topf, Tüte aufgerissen und fertig.

Die Tüten habe ich schon zum Glück schon sehr lange nicht mehr angefasst. Der Inhalt besteht ja quasi nur aus Geschmacksverstärkern. Also wirklich keine gesunde Sache. 

Chili con carne finde ich grossartig. Der Partyklassiker, gut vorzubereiten und schmeckt auch noch 2 Tage später hervorragend.

Für mein Chili hole ich immer gleich den großen Topf auf den Herd. Ich kann Chili nur in großen Mengen kochen, aber keine Angst es wird garantiert nichts übrig bleiben :).

 

Für 4-6 Personen braucht ihr

 

800g Rinderhack

2 Zwiebeln

1 Paprikaschote

2 Chilischoten

1 Dose Mais

2 Dosen Kidneybohnen

500ml Hühnerfond

500ml passierte oder stückige Tomaten

1 EL Tomatenmark

1 Bund Koriander

2 Teel. Koriandersamen gemörsert

3 Teel. Cumin

2-3 Teel. Salz

 

Die Zwiebel, Paprikaschote und Chilischoten in Würfel schneiden und in Öl anschwitzen.

Das Rinderhack dazugeben und ebenfalls anbraten. Mit Tomatenmark, Koriandersamen, Cumin, Salz würzen . Nun den Hühnerfond, die Tomaten, Kidneybohnen und Mais dazugeben. Mit geschlossenem Deckel 30-45 Minuten köcheln lassen. Nach der Kochzeit nochmal kräftig abschmecken, eventuell nachwürzen. Vor dem Servieren den frischen Koriander dazugeben.

 

Guten Appetit!

 

Tipps:

  • das Chili schmeckt auch als Wrap mit etwas Salat und Creme fraiche super
  • keine Angst vorm Würzen! Es ist ein Chili und danach muss es auch schmecken
  • mit Knobi und angebratenen Speckwürfeln bekommt es einen kräftigen und rauchigen Geschmack
  • wenn es nicht zu scharf werden soll, dann eine Chilischote entkernen
  • wer nicht für Kinder kocht, kann das Chili auch mit etwas Tequila verfeinern
  • anstelle des Koriander kann auch Petersilie verwendet werden

 

 

 


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Salat mit Quinoa,Kürbis, Ofenzwiebeln und Granatapfeldressing

Da es draußen leider noch so gar nicht nach Frühling aussieht, habe ich mit noch einmal einen köstlichen vegetarischen Wintersalat gebastelt.

Ich mag den nussigen Geschmack des schwarzen Quinoa. er passt super zum Kürbis und den Zwiebeln. Durch das Granatapfeldressing bekommt er eine schöne fruchtige Note, die auch gut zum Blattsalat passt.

Ihr braucht:

 

1 Hokkaido Kürbis

2 rote Zwiebeln

1 Granatapfel

70g schwarzer Quinoa

Feta 

verschiedene Blattsalate 

2 Teel. Paprikapulver

1 Teel. Salz

1 Teel. Balsamicoessig

2 EL Öl

 

für das Dressing:

 

Saft eines halben Granatapfels

2 Teel. Senf

1-2 EL Balsamicoessig oder Himbeeressig

4 EL Oliven-oder Rapsöl

Salz, Pfeffer, Zucker

 

 

 

Alle Zutaten für das Dressing verrühren. Den Kürbis in Spalten schneiden, die Zwiebeln vierteln, mit Paprikapulver, Salz , Balsamico und Öl in einer Schüssel vermengen. Zwiebeln und Kürbis auf einem mit Backpapier belegtes Blech verteilen und bei 200 Grad 25 Minuten schmoren . In der Zwischenzeit den Quinoa kurz unter fließendem Wasser  spülen und in kochendem Wasser ca. 15 Minuten garen. Die Blattsalate und den Quinoa mit dem Dressing vermengen. Jetzt könnt ihr den Salat mit dem Ofengemüse, Feta und Granatapfelkernen anrichten.

 

 Guten Appetit :)

 

 


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Wraps -  Caesar Salad Style

Also ich wickle gern Lebensmittel in Teigfladen ein. Wraps sind ein super Beispiel dafür, dass Fastfood nicht ungesund sein muss. Man kann sie einfach nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt  füllen. Dabei sind sie auch noch kalorienarm und super für die low carb Ernährung geeignet. Man kann sie gut vorbereiten und gut verpackt in die Lunch-Box packen oder auch fürs Picknick.. perfekt.

Also ein echter Allrounder.

Meine Caesar Salad Wraps sind mit Hühnchen, Salat, Parmesan und Croutons gefüllt, also ganz klassische Bestandteile eines  Caesar Salad. Allerdings ist das übliche Dressing ja eher eine fiese Kalorienfalle, weil viel Mayo zum Einsatz kommt. Das habe ich mal etwas leichter gemacht. Schließlich steht das Frühjahr vor der Tür und die im Winter angefutterten Speckreserven müssen jetzt langsam weg .

Für 4-6 Wraps braucht ihr:

  • 650g Hähnchenbrustfilet
  • weiche Tortilla Wraps
  • 2 Romana Salatherzen
  • Petersilie
  • Parmesan
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • 3 EL Mayonaise
  • 5 EL Joghurt, natur
  • 1 Teel. Senf
  • 1 Knobizehe, gepresst
  • 1 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer

Das Hähnchenfilet in mundgerechte Stücke schneiden. Mit Salz/Pfeffer würzen und in der Pfanne braten. Das Toastbrot ebenfalls würfeln und mit etwas Öl in einer Pfanne Croutons ausbraten.  Die Salatherzen in Streifen schneiden, die Petersilie klein hacken und soviel Parmesan wie ihr es mögt, in dünne Späne schneiden.

Für das Dressing Mayo, Joghurt, Senf, Öl, Knobi, Salz Und Pfeffer zusammenrühren.

Jetzt die Tortillafladen erwärmen. Das kann man entweder im Backofen oder in der Pfanne machen. Die Fladen werden dann schön weich und lassen sich besser rollen.

In die Mitte der Fladen nun etwas Dressing geben, Salat, Croutons,Parmesan und Hähnchenstücke  auf den Fladen verteilen und nochmal Dressing zum Abschluss auf die Hähnchenstücke geben.

Die Wraps nun fest aufrollen .

 

Guten Appetit :)

 

 

 

 


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Mango Cheesecake

 

Seit meinem ersten Besuch in den USA liebe ich Cheesecakes. Trotzdem habe ich mich bisher nicht an das Selberbacken herangetraut.  Denn glaubt man einschlägigen Rezepten, dann ist das Backen eines Cheesecakes ja eine Wissenschaft für sich: welcher Boden, Konsistenz der Frischkäsecreme, Wasserbad ja oder nein... also ganz schön kompliziert, dachte ich.  Doch jetzt habe ich ein Kochbuch von Cynthia Barcomi entdeckt, indem ganz ausführlich und Schritt für Schritt alles wunderbar erklärt wird. Und mal ganz ehrlich, es ist wirklich nicht schwer, wenn man ein paar Details beachtet. Ein bisschen habe ich das Rezept auch geändert. Die Backzeit erschien mir zu kurz und für den Frischekick habe ich noch Limettensaft unter die Frischkäsemasse gerührt.Beim Boden habe ich mich auch nicht an das Rezept  gehalten, sondern habe meinen Allround-Keksboden gebacken. Der funktioniert immer und schmeckt sehr gut.

Mein erster Cheesecake schmeckt jedenfalls frisch nach Mango , ist unglaublich cremig und es wird definitiv nicht mein letzter selbst gebackener Cheesecake sein.

 

Ihr braucht

für den Keksboden

  • 100g Butterkekse
  • 70g  zerlassene Butter

für die Füllung

  • 2 reife Mangos
  • Abrieb einer Limette und Saft einer halben Limette
  • 525g Frischkäse
  • 200g Zucker
  • 4 Eier
  • 2 EL Creme fraiche

Für den Boden die Kekse  zerbröseln und mit der Butter mischen. Die Keks-Butter-Mischung in eine gefettete Backform (23cm Durchmesser) fest andrücken. Den Teig für 10 Minuten bei 200 Grad vorbacken und gut auskühlen lassen. Die Ofentemperatur auf 160 Grad reduzieren.

Für die Füllung die geschälten Mangos im Mixer pürieren. Das Püree sollte 600ml ergeben.

Mit dem Mixer den Frischkäse, die Eier und den Zucker cremig aufschlagen. Das Mangopüree vorsichtig unterrühren. Die Masse sollte dann nicht mehr zu lange geschlagen werden, da sonst  Luft eindringt.

Nun die Backform mit dem Teig in Alufolie einschlagen. Dazu 2 große Stücke Folie über Kreuz legen, die Form raufstellen und mit der Folie einwickeln. 

Die Füllung nun auf den Keksboden geben und die Form in eine Fettpfanne in den Ofen stellen.

Die Fettpfanne mit heißem Wasser bis zum Rand auffüllen und den Kuchen bei 160 Grad 75 Minuten backen.  Gegebenenfalls Wasser nachgießen, falls es verdampft sein sollte. Nach dem Backen ca 1 Stunde bei Zimmertemperatur auskühlen lassen und dann für mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

 

Wichtige Tipps:

 

  • der Durchmesser der Backform darf max. 23cm sein, sonst stimmen die Mengenangaben nicht mehr
  • gut die Form mit der Folie abdichten, damit kein Wasser eindringt, erst durch den Wasserdampf bekommt der Cake diese cremige Konsistenz
  • nach dem Backen sofort die Füllung mit einem spitzen Messer vorsichtig vom Rand lösen, dann reißt der Kuchen nicht beim Auskühlen.
  • den Cheesecake  gern über Nacht durchkühlen lassen

 

Lasst es euch schmecken :)!

 

 


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Himbeer Mascarpone ...so köstlich, nicht nur zum Valentinstag

Wenn ich mich zwischen einer Vorspeise und einem Dessert entscheiden muss, dann wähle ich grundsätzlich die Vorspeise. ich bin nicht so der Dessert-Typ. Wenn es  doch ein Dessert wird, dann immer fruchtig und wenn mein Sohn sich ein Dessert wünscht, dann ist es diese Himbeerschweinerei. Es ist sein absolutes Lieblingsdessert. Vor Jahren hat er sich Gedanken gemacht, wie es denn wohl ist, wenn er nicht mehr zuhause wohnt. Eigentlich fand er die Vorstellung ganz cool und hat uns erzählt wie und wo er gern wohnen möchte. Dann wurde er plötzlich sehr nachdenklich und sagte, er könne auf keinen Fall ausziehen, bevor er nicht weiß wie er die Himbeerschweinerei selber machen kann. Alternativ würde er einfach nicht so weit von uns wegziehen, damit ich ihm einmal wöchentlich sein Lieblingsdessert vorbeibringen kann. 

Also wenn das keine Liebeserklärung an ein Dessert ist....Apropos Liebeserklärung, auch für ein Menü zum Valentinstag perfekt :)

 

Für 4 Personen braucht ihr:

  • 250g Mascarpone
  • 200g Naturjoghurt
  • 250g TK Himbeeren
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Teel. Zitronensaft
  • Himbeeren zum Dekorieren

Die tiefgekühlten Himbeeren leicht antauen lassen. Sie dürfen auf keinen Fall aufgetaut sein, sonst wird die Konsistenz der Creme zu flüssig. 

Den Puderzucker zu den angetauten Himbeeren geben und mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse pürieren, nun den Zitronensaft, die Mascarpone und den Joghurt dazugeben und alles einmal durchpürieren, bis eine gleichmäßige Creme entstanden ist. Die Himbeercreme mit den frischen Himbeeren dekorieren und dann.... genießen.

So schnell und soooo lecker !

 

 

 


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Lachsforellen aus dem Ofen mit Zitrone, Thymian und Meerrettichsoße

Das ist ein herrlich unkompliziertes und dabei absolut köstliches Rezept. Ich liebe Fisch und ich versuche mindestens ein- bis zweimal in der Woche ein Fischgericht auf den Tisch zu bringen.

Meinen Fisch hole ich von einem Fischhändler der mit dem MSC Siegel arbeitet. Diese Zertifizierung ist ein Umweltstandard für nachhaltige Fischerei. Denn bei all meiner Liebe zu Fisch, hätte ich keine Freude am Essen, wenn ich wüsste das mit meinem Einkauf die Überfischung der Meere gefördert würde.

Meine Lachsforellen habe ich unter fließendem Wasser abgespült und mit einem Küchentuch leicht getrocknet. Die Fische werden nun mit etwas Zitronensaft von außen und von innen gesäuert und gut gesalzen. Gefüllt werden sie mit jeweils 1-2 Zitronenscheiben, Zwiebelringen, abgezupften Thymian und einem kleinen Stückchen Butter.

Nun können die Fische auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech. Um die Fische herum lege ich noch ein paar Zitronenscheiben und Zwiebelringe, auf die Fische auch noch einmal ein Stückchen Butter  und ab damit in den Ofen. Bei 200 Grad brauchen sie ca. 35-40 Minuten. Wer die Haut schön kross mag, schaltet in den letzten 5 Minuten den Backofengrill ein .

In der Zwischenzeit bereite ich dann die beste Sauce zu Fisch zu die ich kenne. Merrettichsoße, so wie sie meine Oma schon gemacht hat.  Für die Soße braucht ihr:

  • 200ml Milch
  • 20g Butter
  • 20g Mehl
  • 2 Teel. geriebener Meerrettich aus dem Glas
  • 2 Teel. Zitronensaft
  • 1 Schuss Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer ein wenig Zucker

Für die Soße schwitzt ihr die Butter in einem kleinen Topf an, das Mehl dazugeben und leicht anrösten lassen. Dann die Milch unter ständigem Rühren dazugeben, bis die Soße eingedickt ist. Sollte sie zu dick sein, dann mit Milch bis zur gewünschten Konsistenz verdünnen. Jetzt kommt der Meerrettich, der Zitronensaft den Essig und die Gewürze dazu. Die Soße noch einmal aufkochen lassen.

Je nach Geschmack könnt ihr natürlich noch nachjustieren .

Die Soße passt wunderbar zu allen Fischgerichten, sie schmeckt frisch zitronig und durch den Meerrettich bekommt sie eine leichte Schärfe, die super zu Fisch passt.

 


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Knäckebrot

 

Habt ihr schon mal Knäckebrot gebacken? Nein, und ich wäre auch nicht auf die Idee gekommen, wenn ich nicht zu Weihnachten das wunderbare Kochbuch New Nordic geschenkt bekommen hätte. Ein ganz spannendes Kochbuch mit Klassikern der nordischen Küche wie Köttbullar und Smorrebrod, aber auch neu interpretierte Gerichte wie den Lachsburger mit Pastinakenfritten.

Da bin ich dann auch auf das Knäckebrot gestoßen. Irgendwie habe ich mir Knäckebrot backen kompliziert vorgestellt und war überrascht wie einfach und schnell das geht. Vor allem aber wie unglaublich knackig, kernig, frisch und lecker das Ganze ist. Wer Knäckebrot mag, muss das mal ausprobieren :).

Für ein Backblech braucht ihr:

  • 120g Weizen-oder Dinkelmehl
  • 60g Leinsamen
  • 70g Sesamsamen
  • 60g Sonnenblumenkerne
  • 1/2 Teel. Salz
  • 200ml Wasser

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Alle Zutaten mit dem Wasser zu einem flüssigen Teig verrühren und mit einer Palette dünn auf einen Bogen Backpapier streichen. Er sollte möglichst dünn sein ohne Löcher. Das Backpapier nun auf das Backblech ziehen und im Ofen ca. 30 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Nach dem Backen, das Brot vollständig abkühlen lassen und in Stücke brechen.

Was habe ich gesagt, geht doch superschnell :)!


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Rotwein-Schalotten

Vor ein paar Tagen gab es bei uns Schweinefilet mit Parmaschinken und Kartoffelgratin. Da ich beim Einkaufen das Gemüse vergessen hatte, beschloss ich  die restlichen Schalotten im Kühlschrank zu Rotwein-Schalotten zu machen. Problem an der Sache: Kein Rotwein im Haus! Ist ja doof, Rotwein-Schalotten ohne Rotwein sind halt nur Schalotten. Da ich keine Lust hatte noch einmal einkaufen zu gehen, griff ich zum Fieswichtelgeschenk meiner Freundin Petra. Von der habe ich nämlich eine Flasche Rotwein erwichtelt, die man schon mögen muss. Der Rotwein war nämlich mit Schokoladenaromen versetzt. Weder Petra noch mir schmeckt so etwas. Petra nochmal vielen Dank dafür ;). 

Aber jetzt kommt es, diese Flasche  hat meine Rotwein-Schalotten echt gerockt. Die Schokoaromen zusammen mit dem Balsamico... köstlich.  Solltet ihr jedoch keinen Schoko-Rotwein haben (wovon ich mal ausgehe), dann funktioniert das auch wunderbar mit ganz normalem Rotwein :).

 

Für 4 Personen braucht ihr:

 

  • 10-12 Schalotten
  • 1 Stiel Thymian
  • 2 EL brauner Zucker
  • 100-200ml Rotwein
  • 50 ml Balsamico Essig
  • 1 Teel. Speisestärke, mit ein wenig Wasser angerührt

Die Schalotten schälen und vierteln und in wenig Öl  anschwitzen. Dann den Zucker über die Schalotten geben und leicht karamellisieren lassen. Alles mit  Rotwein und  Balsamico ablöschen und die Schalotten köcheln lassen, bis sie weich sind . Sie sollten aber noch Biss haben.

Den abgezupften Thymin dazugeben und den Rotwein-Balsamico  mit der Speisestärke abbinden.

 


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Königsberger Klopse

Auf der Liste mit meinen absoluten Lieblingsgerichten stehen Königsberger Klopse ganz weit oben.

Viele Jahre habe ich mich nicht getraut, sie selber zu kochen, weil ich dachte so gut wie Frieda bekommst du das sowieso nicht hin. Aber irgendwann war mein Appetit auf Klopse so groß, dass ich mich daran versuchen musste. Ich muss zugeben, die ersten Versuche waren, naja ich möchte mal sagen, eher semi-gut . Entweder war Konsistenz der Soße zu flüssig oder zu dick und die Klopse zu fest oder zu locker, sodass sie auseinanderfielen. Mit jedem Versuch kam ich aber meinem Lieblings-Klops-Geschmack näher.  Die größte Schwierigkeit liegt eigentlich in der Mehlschwitze. Dafür ist wirklich etwas Übung nötig. Wenn man den dreh aber einmal raus hat, dann ist der Rest ganz easy.

Für 4 Personen braucht ihr:

  • 800g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • 1 großes Ei
  • 2 Teel. Senf
  • Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer, etwas Zucker
  • 50 g Butter
  • 50g Mehl
  • 1-2 EL Kapern
  • 4 -6 EL Essig
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 300ml Milch

Für die Klopse das Hack mit dem Senf, Salz und Pfeffer vermengen und zu nicht zu großen Klopsen formen. 

Für die Mehlschwitze lasst ihr die Butter in einem großen Topf schmelzen und gebt in die geschmolzene Butter dann unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen das Mehl. Die Butter-Mehl-Mischung leicht anbräunen lassen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Und jetzt heißt es rühren, rühren, rühren. Wenn sich anfangs kleine Klümpchen bilden, ist das kein Problem, rührt einfach weiter, die Klümpchen verschwinden dann mit der Zeit. Wenn die Brühe gut angedickt ist, die Milch dazugeben. Nicht das Rühren vergessen und die Hitze etwas drosseln, damit es nicht anbrennt. Jetzt könnt ihr die Soße mit Essig, Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Die Kapern und die Hackbällchen in die Soße geben, alles nun bei kleiner Hitze offen ca. 20 Minuten

köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren.

Am besten schmecken Klopse mit Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree . Ganz klassisch gibt es zu Königsberger Klopsen rote Beete. Ich mache gern dazu einen Salat aus roten Beeten, Apfel und Fenchel.


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Gurkensalat asia style mit Koriander und Chili

Salat gehört bei uns eigentlich zu fast jedem Essen dazu. Und Gurkensalat mag ich besonders.

Dieser Salat ist  asiatisch angehaucht und passt sehr gut zu Fischgerichten. Wenn ich diesen sehr erfrischenden Salat serviere, dann gern zu Lachsfilet. Den Lachs mariniere ich für ein paar Stunden, oder über Nacht  in Sojasauce, Limettensaft, Ingwer und gemahlenen Koriander. Dazu noch ein bisschen Kartoffelpüree mit Wasabi....mmmh . Probiert es mal aus ;).

Für einen Gurkensalat für 4 Personen braucht ihr 

  • 2 Gurken
  • 1/2 Chili
  • 1 kleines Bund Koriander
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Teel. Sesam
  • Saft einer halben Limette
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL Rapsöl
  • 1/2 Teel. Sesamöl (pure Sesamöl aus dem Asia Laden)

Die Gurken werden geschält, längst halbiert und mit einem kleinen Löffel entkernt. Das ist wichtig. Mit dem Kerngehäuse verwässert der Salat zu stark und ist auch von der Optik nicht so schön. Die halbierten Gurkenhälften dann in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebeln sehr klein würfeln, den Koriander  schneiden und die Chilischote entkernen und klein würfeln. Wer es gern etwas schärfer mag, kann die Kerne in der Schote lassen. Aus dem Rapsöl, Limettensaft, Sojasauce und dem Sesamöl eine Dressing anrühren. Das Sesamöl ist sehr geschmacksintensiv, verwendet es deshalb vorsichtig.

Die Gurken zusammen mit den Zwiebeln und dem Koriander in eine Schüssel geben und leicht salzen. Durch die Sojasauce ist es schon gut salzig. Jetzt noch die Sesamkörner in einer Pfanne trocken anrösten, zu den Gurken geben und das Dressing unterrühren. Der Salat schmeckt am besten, wenn er etwas durchziehen kann.

 


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Möhren Kartoffelsuppe mit Ingwer und Curry

Ich versuche jeden Tag für mich und meine Familie zu kochen. Die größte Herausforderung dabei, ist meistens die Zeit. Denn in der Woche ist der Kalender voll: arbeiten, einkaufen, Haushalt , Kindertaxi zum Sport ... usw. , ihr kennt das .

Deshalb koche ich in der Woche nie Gerichte, die länger als eine halbe Stunde Arbeit brauchen.

Perfekt sind da natürlich Suppen. 

Für meine Möhren Kartoffel Suppe braucht man ca 30 Minuten . Die Zeit während die Suppe kocht, habe ich noch eine Tomatenbutter für das Baguette genutzt.

Für 4 Personen braucht ihr:

  • 500g Möhren
  • 400g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Liter Gemüse-oder Hühnerbrühe
  • 200ml Sahne
  • Ingwer, ca. 2cm 
  • 2 Zweige Thymian, abgezupft
  • Currypulver, Salz, Pfeffer, 

Die Möhre, Kartoffeln und Zwiebeln würfeln. Den Ingwer klein würfeln. Alles in Öl anbraten. Mit der Brühe ablöschen und das Gemüse ca 20 Minuten kochen lassen, bis es weich ist. Dann die Sahne und den Thymian dazugeben, kurz aufkochen lassen und entweder im Mixer oder mit dem Stab die Suppe pürieren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken. Die Schärfe ist durch den Ingwer eigentlich ausreichend, wenn es doch schärfer sein soll, dann noch mit Chilipulver nachhelfen.

Für die Tomatenbutter habe ich 125g weiche Butter, 70g Tomatenmark dreifach konzentriert,eine Knobizehe gepresst, ein Schuss Balsamicoessig mit ein wenig Salz in der Küchenmaschine zusammengerührt.

Warum auch immer habe ich, nachdem die Suppe fertig war noch eine geschälte Kartoffel entdeckt, die nicht ihren Weg in die Suppe gefunden hat. Ich habe sie klein gewürfelt , etwas gesalzen und dann kross gebraten. Machte sich super als Topping für das Süppchen. :).

 


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Obstsalat mit Minze

Obstsalat entsteht ja meistens aus Obstresten, die verbraucht werden müssen und kann daher ja extrem langweilig sein. Ein Salat, der nur aus Äpfeln, Birnen und Bananen besteht , naja...

Dann daraus lieber einen Smoothie machen.

Mit ein bisschen mehr Mühe und der richtigen Obstauswahl, ist er aber köstlich und aromatisch. Ich richte mich immer danach, welche Saison wir haben. Jetzt im Winter besteht mein Salat aus einer Orange, Grapefruit, Kaki, Mango, ein paar Kumquats und Granatapfelkernen.

Das Obst schneide ich in relativ kleine Würfel, gebe 1-2 EL braunen Zucker , den Saft einer halben Orange und einer halben Limette dazu. Die Minze schneide ich klein und dann ebenfalls unterheben. Das Ganze ein bisschen bei Zimmertemperatur durchziehen lassen und genießen !

 

 


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Zwiebel Käse Quiche mit Bacon

Ich liebe Quiche und Tartes, süß oder herzhaft.

Sie sind meist ganz schnell zubereitet und man kann das Grundrezept immer nach Geschmack und Kühlschrankinhalt anpassen.

Einen Salat und ein Glas Wein dazu und ich bin glücklich :).

Der Klassiker ist sicher die Quiche Lorraine und ein bisschen  an diese Quiche angelehnt, ist mein Rezept. Wie gesagt, es geht superschnell und das Beste ist, sie schmeckt auch noch am nächsten Tag ganz köstlich.

 

Für eine Tarteform von 28cm braucht ihr.

 

  • 1 Rolle Blätterteig 
  • 3-4 Zwiebeln
  • 150g gewürfelten Bacon
  • 200g geriebener Käse 
  • 200ml saure Sahne
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Schnittlauch 

Die gefettete Tortenform mit dem Blätterteig auslegen und einen Rand hochziehen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Die Zwiebeln klein würfeln und mit dem Speck in einer Pfanne dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind und der Speck kross. Nun den Käse unter die Zwiebel-Speck-Mischung in der Pfanne heben, bis er leicht geschmolzen ist.

Aus der sauren Sahne und den Eiern den Guss herstellen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Den Schnittlauch klein schneiden und unter den Guss rühren.

Die Zwiebel-Speck-Käse Mischung jetzt auf den Blätterteig geben und gleichmäßig verteilen, Guss darauf verteilen und im Backofen 35-40 Minuten backen.

 

 Am besten schmeckt die Quiche lauwarm mit einen Salat und einem Glas Weißwein :).

 

 

Das Rezept macht mit beim Ofengeflüster Blogevent von Jessi`s SchlemmerKitchen.


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Dinkelbrötchen

Ich bin kein großer Brot-oder Brötchenbäcker. Wenn ich aber Brötchen selber backe, dann muss das schnell gehen. Denn wenn ich den Teig 5mal gehen lassen muss und nach gefühlten 3 Stunden dann die Brötchen in den Ofen schieben kann,  ist das nichts für mich. Das muss zackig gehen. Genauso wie meine super knusprigen  Dinkelbrötchen. Mit Teig vorbereiten,  gehen lassen und Backzeit braucht ihr höchstens 45 Minuten. Also perfekt für`s Wochenende, wenn man keine Lust hat zum Bäcker zu gehen.

Für 6 Brötchen braucht ihr:

 

  • 200g Dinkelvollkornmehl
  • 175g Dinkelmehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 1 Teel. Salz

Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen . Beide Mehlsorten mit dem Salz mischen .

Das Hefewasser dazugeben. Zuerst mit den Knethaken des Rührgerätes, dann mit den Händen zu geschmeidigen Teig kneten.

Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca 20 Minuten gehen lassen.

Vom Teig 6 Portionen abteilen und 6 Brötchen formen, Oberfläche einmal einschneiden und bei 250 Grad ca 15-20 Minuten backen lassen.

Damit die Brötchen gut aufgehen, zu Beginn des Backens 1/2 Tasse Wasser auf den Backofenboden geben. Vorsicht! Nicht verbrennen!


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Key Lime Pie

Es gibt zwei Monate im Jahr, mit denen ich so gar nichts anfangen kann. Januar und Februar.

Das Wetter ist meistens grau, Wintersport mag ich nicht, Feiertage gibt es auch nicht und nochmal es ist draußen meistens grau! Der einzige Lichtblick für mich, ist die Aussicht auf den März und den Frühling. Ja und wenn dann die Winterdepression zugeschlagen hat,  hole ich mir mit dem Key Lime Pie ein bisschen Florida  nach Hause. Der Key Lime Pie gehört zu Florida wie die Sonne.

In Key West habe ich zum erst mal gegessen . Von da an war er mein Dessert in Florida. Natürlich behauptet in Florida jedes Restaurant den besten Lime Pie zu haben. Mein Favorit ist die Key Lime Pie Factory in Key West. Die Konsistenz ist cremig und nicht zu süß, der Boden nicht zu dick und die Stücken sind echt riesig.

Wieder zurück aus dem Urlaub habe ich mich auf die Suche nach einem Rezept gemacht, das meinem Lieblingskuchen im Urlaub am nächsten kam und nach langem Probieren...hier ist es :

 

  • 250g Butterkekse
  • 150g zerlassene Butter
  • 4 Eigelb
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch, z. Bsp. von Milchmädchen (400ml )
  • 200ml Limettensaft / Flasche, z.Bsp. von Hitchcock

Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und zu kleinen Stückchen zerbröseln. Die zerlassene Butter mit den Keksbröseln mischen. Die Butter-Brösel-Mischung in eine 26cm Tarteform geben, andrücken und einen Rand von 2cm hochziehen.

Für die Füllung die Eigelb mit der Kondensmilch verrühren und zum Schluß den Limettensaft unterrühren. Die Füllung auf den Keksboden geben und im Backofen bei 175 Grad 25 Minuten backen.

 

Ich habe es auch mit frischem Limettensaft probiert, das war mir aber viel zu sauer . Daher das Konzentrat aus der Flasche. Zum Pie passen frische Sahne oder eine Kugel Eis .

 


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Pfälzer Wurstsalat

Drei Sachen braucht der Pfälzer:

Rieslingschorle, Zwibbelkuchen und

Worschtsalat.... .

Woher ich als Brandenburgerin das weiß ?!

Mein Mann ist ein waschechter Pfälzer.  Zwar lebt er mittlerweile schon länger in Brandenburg als  in der Pfalz, aber Heimat ist nun einmal Heimat. Und so kommt es schon mal vor, das es meinem Exil-Brandenburger nach heimatlicher Kulinarik gelüstet.

Dann kommt mein Wurstsalat ins Spiel. Jede Pfälzer Hausfrau schwört natürlich auf ihren Wurstsalat und er variiert daher immer. Die Wurst sollte eigentlich immer eine Fleischwurst sein, man kann aber auch kalten Saumagen aufschneiden. Mein Salat ist mit Geflügelfleischwurst und um noch eine Komponente aus meiner Heimat unterzubringen, natürlich Spreewaldgurken ;). 

Für 4 Personen braucht ihr:

  • 200g Fleischwurst
  • 1 rote Zwiebel
  • 5-6 Radieschen
  • 70g Käse, z. Bsp. Gouda
  • 4-5 mittelgroße Gewürzgurken
  • Schnittlauch
  • 1 Teel Senf
  • 1 Teel. Sahnemeerettich
  • 1 EL Gewürzgurkensud
  • 1 EL Weißweinessig
  • 2 EL Rapsöl
  • Sal, Pfeffer, Zucker

Aus Essig, Öl, Gewürzgurkensud, Senf, Meerrettich, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker ein Dressing anrühren. Wurst, Käse, Radieschen, Gurken in dünne Streifen oder Würfel schneiden mit dem Dressing und dem Schnittlauch gut vermischen . Am besten ein paar Stunden ziehen lassen.

Dazu passt eine Brezel und ein kaltes Bier.

 

 


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süßer Möhrensalat mit Apfel

Jeder kennt den Geschmack der einen sofort wieder auf eine Reise in die Kindheit schickt. Bei mir gehört der Möhrensalat meiner Oma Frieda definitiv dazu. Der Salat ist aus Ermangelung an frischen Zutaten im Winter in der ehemaligen DDR entstanden. Ein paar Sachen, die gab es immer darunter Äpfel und Möhren.  Erst heute inmitten unserer Überflussgesellschaft wird mir bewusst, welche Herausforderung es damals war abwechslungsreich, lecker, gesund und ausreichend zu kochen. Frieda hat sie mit Bravour gemeistert, wie man an diesem Salat sieht. Ein wenig habe ich ihn inzwischen abgewandelt. Denn es gab natürlich keine Cranberrys und der Zitronensaft stammte oft nicht aus frischen Zitronen, sonder aus Konzentrat.

Für 4 Personen braucht ihr:

  • 300g Möhren, geraspelt
  • 1-2 Äpfel, geraspelt
  • Saft einer Zitrone
  • Cranberrys getrocknet, gestiftelte Mandeln,
  • 2 EL Rohrzucker

 Gern wandle ich den Salat auch etwas ab, nehme Orangensaft statt Zitrone, Rosinen, Chiasamen oder geraspelte Haselnüsse.

Wenn ihr die Möhren und die Äpfel durch die Küchenmaschine jagt, braucht ihr nicht mal 10 Minuten für den Salat und wenn er etwas durchziehen kann, schmeckt er noch saftiger.


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Jakobsmuscheln Chorizo und Balsamicolinsen

Meine family ist an diesem Wochenende nach Mannheim zum Eishockey gefahren und ich bin das ganze Wochenende allein zuhause. Wie toll ist das denn! Ja, ich liebe meine Familie, aber mal ein Wochenende ganz für mich, wunderbar.... . Nach ausgiebigem Frühstück, viel Tee und viel Lesen kam natürlich die Überlegung auf, was ich denn wohl zum Abend essen könnte. Ein Blick in den Gefrierer zeigte mir, dass ich noch Jakobsmuscheln von meinem Lieblingsfischhändler hatte, das war es dann aber auch. Also alle anderen Schränke auch noch aufgerissen und siehe da Linsen und ein Stück Chorizo ... da lässt sich doch was machen.

Superlecker ist es geworden. Die süße der Balsamicolinsen und die kräftige Würze der Chorizo passen wunderbar zu den feinen Jakobsmuscheln. 

Für 2 Personen brauchst du:

  • 4-6 Jakobsmuscheln
  • 100g Linsen
  • 1 kleine Möhre
  • 1/2 Zwiebel
  • Chorizo
  • 50ml Balsamicoessig
  • 1 EL Zucker
  • Salz, Pfeffer

Die Linsen ca 15-20 Minuten bissfest kochen. Den Balsamico und den Zucker aufkochen lassen und bei kleiner Hitze ca 8 Minuten zu Sirup einkochen lassen.

Möhre und Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in etwas Öl dünsten, mit dem Sirup unter die Linsen mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Chorizo ebenfalls klein würfeln und kross ausbraten. Im verbliebenen Chorizoöl die Jakobsmuscheln anbraten.Jakobsmuscheln auf den Linsen anrichten, Chorizowürfel  über die Muscheln geben.

 

 

 

 


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Avocadocreme mit Lachs

Ich mag die guten alten Pellkartoffeln mit Quark. Schön mit Kräuterchen und Zwiebeln,mmh lecker. 

Leider teilt meine Familie diese Vorliebe nicht. Der Eine mag die Zwiebeln nicht, der Andere die Pellkartoffeln und so weiter.

Also habe ich mir überlegt, wie man meine zugegebenermaßen etwas angestaubten Pellkartoffeln mit Quark ins Jahr 2017 holen kann. Es ist mir mit dieser Avocadocreme gelungen, dass meint zumindest meine Familie ;).

 

Für 4 Personen braucht ihr:

  • 400g Schmand oder Speisequark 40%
  • 150g Creme fraiche
  • 100g Räucherlachs, gewürfelt
  • 1 Avocado, klein gewürfelt
  • 2-3 Lauchzwiebeln, gewürfelt
  • Saft einer halben Limette
  • Kresse, Salz ,Pfeffer

 

 

Ganz fein schmecken gekochte Drillinge in etwas Butter geschwenkt dazu.

Aber auch als Beilage zu Gegrilltem und als Dip zu frischen Brot.... ganz köstlich.

 


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Lachstatar mit Pernodschaum

Das ist meine diesjährige Vorspeise für das Weihnachtsmenü . Lachstatar mit Pernodschaum. Sehr lecker! Es ist die Lieblingsvorspeise meines Mannes und meiner Tochter. Das Besondere an diesem Tatar ist der Schaum, der erstaunlich gut dazu passt. Das Tatar wird asiatisch angehaucht gewürzt und schmeckt am besten, wenn es im Kühlschrank noch ein bisschen durchziehen kann. Also perfekt, wenn man am Weihnachtsabend nicht die ganze Zeit in der Küche stehen will, wer will das denn schon ;). 

Die Rezeptangaben sind als Vorspeise für 4 Personen.

 

       Lachstatar

  • 300g Lachsfilet ohne Haut, Sushiqualität, sehr klein gewürfelt
  • 4-6 Scheiben geräucherter Lachs, beste Qualität
  • 2 EL Creme fraiche
  • 1 cm geriebener Ingwer
  • 1/2 Teel. gemahlener Koriandersamen
  • Saft einer halben Limette
  • 1/2 rote Zwiebel , sehr klein geschnitten 
  • Salz, Pfeffer

       Pernodschaum

  • 50ml Geflügelfond
  • 50ml Sahne
  • 1-2 EL Pernod
  • 1 EL Butter

Für das Tatar alle Zutaten miteinander mischen und zum durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Für den Schaum die Butter anschwitzen und mit Fond und Pernod ablöschen, kurz aufkochen lassen, dann die Sahne dazugeben und nochmal aufkochen lassen.

Kurz vor dem Servieren mit einem Stabmixer den Schaum aufmixen. Sofort servieren.

 

 

 


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Bratapfelgelee

Mmhh, Bratapfelgelee, allein der Name hört sich schon nach einer weihnachtlichen Schmauserei an und das ist es auch. Ein perfektes Mitbringsel zu Weihnachten ist es außerdem. Denn es geht ganz schnell, ist mit wenigen Zutaten zubereitet und schmeckt unglaublich gut. Wichtig ist: Die Gewürze müssen gut durchziehen , damit  der unverwechselbare Bratapfelgeschmack entsteht. Natürlich könnt ihr die Gewürze auch abwandeln und eine andere Note reinbringen. ich mag Kardamom sehr und es passt auch, finde ich. Man kann ihn aber auch weglassen und dafür andere Gewürze, wie z. Bsp. Ingwer verwenden. 

  • 800ml Apfelsaft, qualitativ hochwertig
  • Saft und Schale einer Zitrone, unbehandelt
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 4 Nelken, 2 Zimtstangen, 3-4 Anis, 4-5 Kardamomkapseln (im Mörser angedrückt)
  • 2-3 Tropfen Bittermandelaroma

Den Apfelsaft mit dem Zitronensaft/Zitronenschale und den Gewürzen und  aufkochen lassen und den Saft anschließend mindestens 1 Stunde ziehen lassen.

Gewürze dann abseihen und Saft mit Gelierzucker sprudelnd für 4 Minuten kochen lassen.


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saftiger Orangenkuchen

Also bei mir weihnachtet es schon sehr und ich stecke gerade in den Überlegungen für mein Feiertagsmenü. Natürlich macht es mir Spaß für Weihnachten zu kochen, braten und zu backen.

In der Küche stehen möchte ich aber an den Feiertagen so wenig wie möglich. Deshalb liebe ich

Gerichte, die man gut vorbereiten kann. Mein Dessert steht daher in diesem Jahr schon fest.

Es ist dieser super saftige Orangenkuchen. Man kann ihn schon 2 Tage vorher backen, das schadet ihm nicht, im Gegenteil, dann ist er schön durchgezogen. Außerdem ist er total unkompliziert und  mit einem Parfait serviert ist er ein krönender Abschluss für das Weihnachtsmenü.

  • 200g zimmerwarme Butter
  • 100g Zucker und 50g Zucker
  • 4 Eier
  • 200g Mehl
  • 1/2 Päck. Backpulver
  • Saft von 3 Orangen
  • kandierte Orangenscheiben
  • Zesten einer Bio-Orange

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Butter,100g Zucker, Eier schaumig rühren. Mehl und Backpulver unterrühren. Den Teig in eine Springform (24) füllen und 50-60 Min. backen.

Nach dem Backen den Kuchen kurz abkühlen lassen, aus der Form lösen und auf eine Tortenplatte stellen. Sofort  mit einem Zahnstocher mehrmals einstechen .

Den Orangensaft mit 50g Zucker verrühren und langsam über den Kuchen gießen, bis alles aufgesogen ist. Mit kandierten Orangenschalen und Zesten garnieren.

 

 


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Buddha Bowl mit Quinoa und Avocado

Also für mich sieht das aus wie Salat... meinte  mein Mann, nachdem ich ihm sein Essen erklärt habe ;) und es als Buddha Bowl vorstellte.

Also ich renne wirklich nicht jedem Trend hinterher, aber an den bunten Schalen kommt man zur Zeit nicht vorbei. Die Buddha Bowl kommt aus den USA und hat nun wirklich nichts mit dem Buddhismus zu tun. Vielmehr ist mit Buddha die rundliche Form der Schalen gemeint.

Das Schöne an den Schalen ist, man kann ganz kreativ und gesund sein Schälchen individuell zusammenstellen. Und nein, es ist muss wirklich nicht aufwendig sein. 

Meine Schale besteht aus Quinoa, gebratenen Möhrenstreifen, gedünsteter Brokkoli, Avocado, Feta, Samen und ein Avocadodressing. Wie gesagt, man kann sehr kreativ werden, ob Quinoa, Reis, Kartoffeln, Gemüse roh oder gedünstet, Fleisch, Tofu... alles geht und es geht schnell, lässt sich super vorbereiten. Also ran an die Schalen, lets bowl... :)

 Für 2 Personen:

  • ca 80-90g Quinoa
  • 1 kleinen Brokkoli
  • Tomate, Gurke
  • 2 Möhren, gestiftelt
  • Feta
  • 1 Avocado
  • Saft einer halben Limette
  • Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • Sonnenblumenkerne

Den Quinoa ca 4 Minuten im kochenden Wasser garen lassen, abgießen und mit klein geschnittenen Tomaten, Gurken, ein wenig Öl ,Limettensaft und Salz/Pfeffer zubereiten.

Den Brokkoli dämpfen, die Möhren ebenfalls dämpfen oder in der Pfanne dünsten.

Dann alle Zutaten(Quinoa, Avocado, Feta, Gemüse, Samen) in einer Schüssel anrichten.

Aus einer halbe Avocado, 4 EL Joghurt, etwas Limettensaft und Salz in der Küchenmaschine ein cremiges Dressing anrühren und über das Gemüse geben.

 

 

 

 


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asiatischer Nudelsalat mit Hähnchenbrust

Das mit dem Koriander ist ja so eine Sache, entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn.

Also ich gehöre eindeutig zur Kategorie große Liebe. Koriander war bis vor ein paar Jahren  eigentlich nicht in meiner Küche präsent. Dann verbrachten wir einen wunderbaren Sommerurlaub auf Bali und dort kommt man essentechnisch am Koriander nicht vorbei. Dort habe ich das aromatische Kraut lieben gelernt . Mal abgesehen vom sehr einzigartigen Geschmack ist Koriander auch ein echtes Superfood. Koriander enthält viele ätherische Öle, die entzündungshemmend, krampflösend und sogar antibiotisch wirken.

Ich verwende ihn getrocknet gern in Flüssig-oder Trockenmarinaden  für Fisch und Fleisch.

Frisch kommt er in Saucen und Salate, zum Beispiel auch in meinen absoluten Lieblingsnudelsalat. Dieser Salat gehört zur Kategorie: "Als erstes weg beim Salatbuffett" ;).

Das Rezept ist von Jamie Oliver und ich habe es etwas nach meinem Gusto abgewandelt.

für 4 Personen

  • 4 Biohähnchenbrüste ohne Haut
  • 250g chin Eiernudeln
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Teel. Koriandersamen
  • 70g Cashewkerne gehackt
  • 2 Chilischoten
  • Sojasauce, Fischsauce, Saft einer halben Limette, Rapsöl, Sesamöl

Die Koriandersamen im Mörser mahlen. Kerne einer Chileschote entfernen und klein würfeln. Die Hähnchenbrüste mit dem gem. Koriander, 2 EL Sojasauce und der Chilisauce vermengen und zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die Eiernudeln ca 4 Minuten kochen lassen, nach dem Abgießen gleich kalt abschrecken. Die restliche Chili entkernen, oder auch nicht, wenn man es gern schärfer mag.

Vom Koriander die Stiele abschneiden, mit der Zwiebel und der Chili in der Küchenmaschine zerkleinern.

Aus 2 EL Rapsöl, 1Teel. Sesamöl, 2 EL Sojasauce , Limettensaft  einigen Spritzern Fischsauce und dem Koriander-Zwiebel-Chili-Mix ein Dressing für die Nudeln anrühren. Die Nudeln mit dem Dressing vermengen, die gehackten Cashews und die klein geschnittenen Korianderblätter untermischen. Der Salat sollte nun mindestens 1 Stunde ziehen.

Die Hähnchenbrüste von allen Seiten scharf anbraten und zum Weitergaren für ca 15 Minuten bei 180 Grad in den Backofen schieben.


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